Vom Archäologischen Freilichtmuseum kommend folgen wir den Hinweisschildern an der Informationstafel zum Projekt und halten uns danach an die Wegemarkierung mit der Eidechse. Zunächst umwandern wir auf einem Teerweg das Gelände des Museums, um dann, immer bergauf gehend, in die grünen Hallenbuchenwälder des Teutoburger Waldes einzutauchen (s. Ochsentour), bevor uns der Weg hinab führt zur Sandgrube Hassler.
An den Landschaftsliegen informieren mehrere Informationstafeln über dieses Kleinod der Natur. Hier biegen wir nach rechts und der Weg führt uns bergab direkt hinein in die Heide. Auf der Sohle angekommen, überqueren wir einen Fahrweg für den Sandtransport und verlassen die Sandgrube bergauf gehend in Richtung Waldrand.
Rechts des Weges fallen kleinere Sandhügel auf. Sie erinnern an die Dynamik der Sennelandschaft in den letzten Jahrtausenden.
Wir folgen der Eidechsenmarkierung weiter bis zur Weidekoppel, biegen dort rechts ab und laufen direkt auf den Aussichtspunkt an der Koppel zu (Vorsicht! Der Eidechsenpfad biegt vor dem Aussichtspunkt nach rechts ab. Hier zunächst nicht der Markierung folgen, sondern erst die Gelegenheit nutzen zum Aussichtspunkt zu gehen). Mit etwas Glück kann man vom Aussichtspunkt aus, die in der Schaukoppel weidenden Waldrinder und Wildpferde beobachten. Wer mag, kann von hier aus auch den startenden und landenden Flugzeuge des unmittelbar hinter der Weidekoppel beginnenden Segelflugplatzes zusehen, denn wir befinden uns hier direkt unterhalb der Flugschneise für die Motorflieger.
Nachdem wir die Aussicht genossen und die Bänke zu einer kurzen Rast genutzt haben, geht es zurück zum Eidechsenpfad, dem wir am Außenzaun der Koppel entlang bis zu seinem Ende weiter folgen. Hier zweigt er dann nach rechts ab, um kurze Zeit später am Siedlungsrand erneut nach rechts in die Sandgrube Hanning zu führen. Nachdem wir die Sandgrube verlassen haben, verläuft der Weg kurze Zeit durch einen Siedlungsbereich, um dann am Holzheizkraftwerk, das der Gewinnung von Strom und Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen dient, wieder hinauf zum Teutoburger Wald zu führen. An der nächsten Wegespinne lohnt ein Abstecher nach links, um einen Blick in den Kalksteinbruch Foerth zu werfen, der vom NABU Oerlinghausen in Kooperation mit dem Naturschutzgroßprojekt betreut wird.
Vom Aussichtspunkt aus blicken wir direkt auf die Steilwände des Steinbruches mit seinen schräg gestellten Kalksteinschichten, die uns die großen Energien vergegenwärtigen, die zur allmählichen Auffaltung des Teutoburger Waldes notwendig waren. Der Steinbruch selbst ist Lebensraum für Uhu und die seltene Kreuzkröte und wird durch eine Beweidung mit Ziegen offen gehalten.
Zurück auf dem Eidechsenpfad folgen wir dem Weg noch einige Meter bergauf, um dann auf dem Hinweg zurück zum Ausgangspunkt am Archäologischen Freilichtmuseum zu gelangen.