Startpunkt der Familienvariante des Paderborner Höhenwegs ist der kleine Wanderparkplatz an dem Asphalt-Waldweg „Hasenhohl“. An der Informationstafel, die am Parkplatz steht, ist dieser gut zu erkennen.
Wir überqueren den Asphaltweg und steuern in den schmalen Fußweg hinein. Hier steht bereits die erste Tafel, bei der es um die Tiere geht, die im Wald leben. Unser Pfad schlängelt sich durch den Buchenwald. Am Waldrand treffen wir auf einen Schotterweg. An dieser Stelle haben wir einen schönen Blick auf Neuenbeken, Benhausen und Bad Lippspringe bis hin zum Teutoburger Wald. Eine Picknickgruppe bietet sich hier für eine erste Rast an.
Wir folgen dem Schotterweg nach rechts. Nun folgt die nächste Aufgabe, bei der es darum geht, die Fortbewegungsarten verschiedener Tiere nachzuahmen. Kaum ist diese beendet, heißt es „Augen offenhalten!“ Im Wald haben sich etliche Tiere versteckt, die es zu finden gilt: einen Hirsch, eine Ricke mit Kitz und einen Rehbock, zwei Dachse, eine Fledermaus, einen Milan, zwei Eichhörnchen, einen Specht, eine Bache mit sechs Frischlingen sowie einen Fuchs. Bei der Tiersuche kommen wir an eine Kreuzung, an der ein grüner Hochsitz steht. Wir biegen rechts ab, der Paderborner Höhenweg schwenkt hier nach links. An der nächsten Kreuzung, bei der Förster Funke Eiche, gehen wir geradeaus weiter.
Noch bevor wir das letzte Metalltier, den Fuchs, entdeckt haben, sehen wir links das Weges die Lauschstation „Mucksmäuschenstill“, an der wir ausprobieren, wie leise wir auf dem Pfad schleichen können. Etwa 150 Meter nach der Lauschstation biegen wir rechts ab. Nach etwa 300 Metern auf diesem Naturweg erreichen wir die große Kletterstation, die eigens für die Familienvariante konstruiert wurde.
150 Meter weiter treffen wir auf einen breiten Asphaltweg. Wir biegen rechts ab und erreichen nach 60 Metern eine Verzweigung zweier Asphaltwege. Dort steuern wir leicht links in einen Naturpfad hinein. Diesem folgen wir für knapp 500 Meter und passieren dabei die Tierstimmenstation. Nachdem wir einen Holzrückeweg gekreuzt haben, führt uns unser Naturpfad direkt an der „Buche mit den zwei Beinen“ vorbei und trifft schließlich unmittelbar bei der „Hütte zu der Buche mit den zwei Beinen“ auf einen breiten Schotter-Forstweg. Dort setzen wir unsere Wanderung nach links fort. Der Forstweg führt kurz darauf bergab, bevor er am Waldrand auf eine T-Kreuzung trifft. Wir gehen auf dem Schotterweg nach rechts weiter und sehen vor uns die nächste große Tafel, bei der es um Tiere geht, die in den oberen Stockwerken des Waldes leben.
Am Waldrand beschreibt der Schotterweg eine Linkskurve. Hier biegen wir rechts in einen Waldweg ab, sollten aber vorher unbedingt die Aussicht auf Bad Lippspringe, die Senne und den Teutoburger Wald genießen. Dort, wo der Weg eine Rechtskurve macht, halten wir uns leicht links und sehen kurz darauf mehrere Eiben, einige aufrecht stehende Steine sowie links einen Gedenkstein und etwas weiter entfernt ein 4,50 Meter hohes Kreuz aus Eichenholz. Wir haben den Pestfriedhof erreicht, der vor fast 400 Jahren, in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs, hier angelegt wurde.
Wir folgen dem Pfad und gelangen so zu einem Fußweg, den wir nach links weiterwandern. Nun sind es nur noch knapp 400 Meter bis zu unserem Ausgangspunkt. Bevor wir diesen erreichen, kommen wir noch am Balancierbalken und einer Infotafel vorbei, auf der Tiere vorgestellt werden, die auf dem Balken zu sehen sind: Erdkröte, Feuersalamander, Maulwurf, Regenwurm und Schlingnatter. Kurz darauf erreichen den Wanderparkplatz und damit den Endpunkt unserer Wanderung.