Die Geschichte der Himmelsbergkapelle reicht mehr als 270 Jahre zurück und beginnt mit Fritz Knerten, der nach seinem Tod einen Brautschatz von 40 Talern für den Bau einer Kapelle auf dem Himmelsberg hinterließ. Obwohl es im Laufe der Jahrhunderte mehrere Versuche gab, die jedoch meist an finanziellen Hürden scheiterten, wurde schließlich im Jahr 1947 der Bau der Kapelle in Angriff genommen. Dies geschah durch die Initiative zweier Brüder und mit tatkräftiger Unterstützung der Dorfgemeinschaft. Bereits ein Jahr später wurde die Kapelle fertiggestellt und Anfang 1949 zu Ehren der Mutter Gottes geweiht.
Es wird vermutet, dass Fritz Knerten nicht der erste war, der diese Idee hatte. Möglicherweise ist der Gedanke an eine Kapelle für die Marien-Statue, die vor dem Bau unter freiem Himmel auf dem Himmelsberg stand, deutlich älter. Dies lässt sich jedoch nicht durch historische Belege bestätigen.
Der Himmelsberg bietet eine herrliche Aussicht auf Dringenberg, Gehrden, Frohnhausen, die Schonlaukapelle und das Warburger Land. An klaren Tagen reicht der Blick sogar bis zum Köterberg. Die beeindruckende Aussicht lädt dazu ein, innezuhalten und die Gedanken schweifen zu lassen. Gleichzeitig ist der Himmelsberg ein Ort der Begegnung, an dem man selten allein ist. Hier trifft man oft Nachbarn, die man im Dorf schon länger nicht mehr gesehen hat.
Jede Jahreszeit verleiht dem Himmelsberg seinen ganz eigenen Charme, doch die Atmosphäre bei Sonnenaufgang ist besonders magisch. Die ersten Sonnenstrahlen hüllen die Kapelle und die umliegende Landschaft in ein warmes orangerotes Licht und schaffen so einen unvergesslichen Anblick.