Das Sikawild liebt lichte Laubwälder. Ende des 18. Jh. wurde es aus Japan und Nordostchina in Euopa eingebürgert. Die Decke (das Fell) ist im Sommer rotbraun mit weißen Flecken und im Winter dunkelbraun bis grau. Der Sikahirsch ist von der Statur und vom Geweih deutlich schwächer als der heimische Rothirsch und vom Körperbau eher mit dem hier vorkommenden Damwild vergleichbar. Das Geweih des Sikahirsches wird ab April geschoben, im August / September wird der Bast abgefegt bevor im Oktober die Brunft beginnt. Im März wirft der Hirsch sein Geweih ab. Die Hirschkuh bringt im Mai meist ein Kalb zur Welt. Sikawild ist wetterhart und hat wenig Anspruch an seine pflanzliche Nahrung.